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Im extremen Fels

Informationen zu "Barre des Ecrins Südpfeiler /3te Aufl. Nr. 4"

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Sepp Gwiggner - 10.07.2003

Barre des Ecrins - Südpfeiler

An \"einem\" Tag vom Auto bis zum Auto - genauer gesagt, in 26 Std. von 3 Uhr Früh bis 5 Uhr Früh

Wer auch mit der Pic sans Nom Nordwand liebäugelt, dem würde ich raten, vorher den Südpfeiler auf die Barre des Ecrins gehen.

Von dieser Tour aus kann man die Pic sans Nom Nordwand den ganzen Tag beobachten.

Übrigens gibt es am Barre des Ecrins noch eine zweite ganz große Tour und zwar den \"Linken zentralen Pfeiler\" auf den Dome de Neige des Ecrins. Dieser ist durchaus mit dem Walkerpfeiler vergleichbar. Leider ist dieser großartige Anstieg in deutschsprachigen Bergsteigerkreisen aber nicht bekannt (24. / 25. 07. 2008 mit Christoph Klein)



François Renard - 25.08.2007

http://franval.renard.free.fr/PWG/picture.php?/2309/category/ecrinspiliersud2007



Andreas Wunsch - 02.09.2018

Die Führerzeit von 7-11h ist auch bei weitgehend Seilfreiem Klettern sportlich. Bruch und Wegfindung kosten Zeit, insbesondere in der Bastion. Wir haben 9h bis zu unserem Biwak im obersten Teil der Bastion gebraucht und am nächsten Tag noch einmal 4h bis zum Gipfel. Die Beschreibung im alten AV Führer ist seht brauchbar. allein in der Ersten SL der Bastion fehlt der Hinweis dass die Querung nach Rechts zu erfolgen hat (Links: Verhauerhaken) und auch nicht 20m sondern nur ca. 10m lang ist. Der Abstieg ist auch ganz schön fordernd. Meine Verbeugung vor allen, die das an einem Tag Car to Car machen!



David Bruder - 12.7.2019

wenn man 3,5 Tage Zeit hat, kann man ja über nacht anreisen und dann gemütlich ... in die längste Pausetour einsteigen. Das wär dann schön blöd, aber was soll man machen mit einem grandiosen Tag sonst machen? Um 5 rollen wir in Ailefroide ein und wenig später schultern wir im Dämmerlicht den leichten Rucksack - naja, keine Stirnlampe, keine Kletterschuhe. kein Chalk. Nach 2,5h sind wir übern Bergschrund (hier kommen das einzige mal die Steigeisen dran) und dann geht\'s dahin - immer der Nase und vereinzelten Spuren nach: Biwakplätze, Spuren im Geröll, ab und zu Haken. Sonne brennt, Kehle auch - zum Glück liegen noch einige Schneefelder - die nicht stören, aber den Wasserhaushalt sanieren. Der Fels ist an den schweren Stellen gar nicht so verkehrt - allerdings nur nach Osten rau, die westseitig ausgerichteten Brüche im Gneis sind mit etwas schwitzigen Fingern sauglatt. Na, mit den Stiefeln an den Füssen sind wir eh klassisch unterwegs, und das setzte ich konsequenter Weise an den 2 schweren SL in der Bastion fort - hier einige Meter Hakenleiter. Die erste Seillänge selbiger ist eher ein Rätsel als schwer - immer schön rechts aufwärts wars gut zu klettern und gesichert/zu sichern. Nach der Bastion halten wir uns links der Kante im Steilschutt, zuletzt eine Firnrinne - hier gabs Stufen der Vorgänger. So stehen wir nach 7h am Gipfelgrat, knapp 100m und wenige Minuten westlich des Gipfels. Hier \"genießen\" wir noch ein wenig die frische Luft und die irre Aussicht auf die wilden Gipfel ringsum (ach ja: im Oberteil des Pic Sans Nom noch einiges an Schneeresten - unten trocken, un der Einstieg scheint heuer 1SL höher zu liegen als bei unserer Begehung 2017. Ailefroid ähnlich, noch etwas schneeig und feucht). Runter rutschts erst prima, aber der flache Glacier Blanc ist \"ein Arschloch\". Egal, nach 14h sind wir höchst zufrieden und bredelbreit beim Auto. Tolles alpines Abenteuer, logisch.



Bernd Schurr - 29.7.2019-30.7.2019

Lange Kletterei in oft unzuverlässigem Fels. Wir haben unterhalb der Bastion auf einer schöner Kanzel biwakiert. Wegfindung ist nicht ganz einfach und viele Varianten sind möglich; diese konvergieren wohl erst in der letzten, der Schlüsselseillänge der Bastion. Mit langem Abstieg über Gletscher großes alpines Unternehmen. Bei bestem und sehr sicherem Wetter waren vier Seilschaften in der Route!





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