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Im extremen Fels

Informationen zu "Marmolada di Rocca Südwand (Vinatzer)"

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Werner Haser - 14.08.1985

mit Messner Ausstieg



Sepp Gwiggner - 14.08.1983

Marmolada Südwand

Die Vinatzer mit dem Originalausstieg ist eine eigenständige Pausetour mit 400 Meter Wandhöhe ab dem großem Band.

Die Schwierigkeit liegt bei III, IV und V+

Im oberen Wandteil des Originalausstieges besteht Vereisungsgefahr. 

Übrigens muss das Routenziel an der 2 km breiten Marmolada Südwand nicht unbedingt eine Pausetour sein.

Von den 18 verschiedenen Südwandrouten die ich kenne, ist jede lohnend und jede hat hohen Erlebniswert!



Dieter Becker - 01.09.2006
mit Messner Ausstieg



Thilo Beck - 30.08.2008
mit Messner Ausstieg



Joachim Schneider (Bonn) - 15.-16. 09. 1980



Niko Özdemir - 29.06.2015

Eine der schönsten langen klassischen Felstouren! Es wird nahezu alles geboten (Platten, Risse, Quergänge, Kamine, Verschneidungen,..)

Der obere Teil (ab dem Band) ist etwas unübersichtlich. Hilfreiche Orientierung ist die Schlinge/Seil in der Messner-Platte. Vom Band (Haken, kurze überhängende Stelle, brüchig!) direkt hoch (leichtes Gelände (aber kaum Haken) - wird aber schwieriger) bis zu einem Stand auf einem Band. Von hier ca. 8m nach links queren (in Aufstiegsrichtung) zum Beginn eines kurzen Risses, der dann in die Messnerplatte mündet.

Hakenqualität: gut.

Die Bewertung der Schlüssellängen:

Messner-Platte: 7-

Risslänge: 7-

Wir haben ca. 9,5 Stunden gebraucht (kurz vor 5 Uhr eingestiegen und ca. 14:20 auf dem Gipfel).

Zustiegszeit: ca. 2 Stunden von der Brücke bis zum Einstieg

Abstieg: Zur Seilbahn rüber und dann über den Gletscher runter zum Fedaia-Pass: ca. 1,15 Stunden

Fahrraddepot hier von Vorteil oder Trampen. Wir haben die Seilbahn nicht genommen, da Fahrraddepot.

Nach der grausigen Erfahrung letztes Jahr, lief diesmal alles glatt. 2014 hat uns ein unangekündigtes Gewitter in der 28. Seillänge (ab ca. 16 Uhr) mit Hagel, Regen, Steinschlag, usw. erwischt. Wir waren nach einer Stunde komplett nass und haben dann im strömenden Regen bis zum Band abgeseilt. Auf dem Band haben wir in der vereisten Höhle (versteckt hinter Schnee; der Zugang musste vergrößert werden,  um überhaupt reinzukommen) biwakiert. Wir hatten nur einen Biwaksack von Mountain Equipment. Es war sehr \"kuschelig\".

 

Ein Alptraum von Biwak, da sehr lang und sehr kalt.

Eine merkwürdige Überraschung hatten wir auch noch: Wir mussten unsere letzten Nahrungsreserven gegen eine Ratte oder vielleicht doch ein Siebenschläfer verteidigen! In dieser Höhe, der Wahnsinn!!!

Wir haben am nächsten Tag (verfroren und ausgezehrt) abgeseilt. Das Seil war nach dieser langen Abseilaktion (insgesamt 28 Seillängen) zum aussortieren bestens geeignet.

 

Doch noch ein Happy End!

 



Andreas Wunsch - 29.06.2015

Nachdem uns im vergangenen Juni ein Gewitter aus der 28. SL gespült hatte waren wir diesmal konsequent früh und schnell am Werke. Gipfel 14:15.

Wunderschöner Klassiker. im oberen Teil hält man sich am bessten immer in der Mitte des riesigen Plattenschusses, bis man auf Höhe des Fusses des Obersten Turmes des Grates ist, der rechts die Schüssel begrenzt. Gutes Topoguide-Topo.

 



Posch Sebastian - 9.9.16

Messner Ausstieg



David Bruder - 12.10.2017

Der bekannte untere Teil bis zum Band diesmal etwas richtiger geklettert (mit der glatten Verschneidung nach dem brüchigen Überhang) statt irgendwie grad aus über Risse und Kamine. Oben immer mehr störender Schnee, der Vinazer-Kamin total vereist, da waren mir 2 Eischrauben 3 zu wenig (mal ganz abgesehen von den Seigeisen und Eisgeräten!). Daher die letzten Längen auf der \"Stenico-Variante\" ausgewichen... anfänglich ganz erträgliche Riss-Kamine, dann üble Bruch-Seillänge im oberen 5ten Grad, oben hing noch ein ganz neuer 10m Seilrest....da ist wohl jmd nicht ganz sauer raus gekommen. Die letzten 80m im Schnee...geht irgendwie. Nach dem ganzen, extrem festen und genussreichen unteren Teil war das wohl das Salz in der Alpinsuppe! Abstieg trotz kurzer vereister Stellen gut in Zustiegsschuhen machbar...und er zieht sich, wie immer.-)

Tags darauf mal was extrem gemütliches: \"Eisenstecken\" an der Mugoni - laut Ivo ein klettertechnisches Kulturerbe wegen der (einzelnen) \"antik-Bohrhaken\" - 1h extrem (flach) zum Einstieg direkt am Weg, dann 300m, 6+ A1 - steil und geil, wenn auch z.T. etwas brüchig, Schlüsselseillänge auch technisch gar nicht ohne aber mit ausschlafen und Sessellift/e-Radl .. fährt ja noch bis Sonntag, der Lift 8:30 bis 17:30 .-).

Genug Zeit, die Civatta zu bewundern - Solleder oben raus schon mit Schnee, Andrich-Fae sah machbar aus - wenn man bissl kalte Finger mag (wäre unser Plan gewesen, aber mei...so richtig Lust hatte Sven nicht auf  frieren und Schatten, und der Kunde ist König (bzw. der Bergführer a fauler Hund in dem Fall)...





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