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Im extremen Fels

Informationen zu "Piz Cengalo Nordwestpfeiler /3te Aufl. Nr. 24"

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Sepp Gwiggner - 09.07.1972

Piz Cengalo NW-Pfeiler

09. 07. 1972 noch mit schweren Lederschuhen.

Der Abstieg durch das Cengalo Couloir wie wir ihn 1972 gemacht haben, ist natürlich nicht mehr zu empfehlen!

30. 08. 2008 Wiederholung nach 36 Jahren, diesmal aber mit Reibungskletterschuhen.

Der Zustieg über den Gletscher kann manchmal sehr schwierig sein.



Alban Glaser - 31.07.2007
Begehungsbericht mit Toureninfos unter: www.rocksports.de



Roli Striemitzer - 02.08.2004



Robert Zink - 20.08.2013



Tobias Bailer - 24.08.2012

Tourenbericht, Bilder und weitere Informationen im Forum auf www.rocksports.de



Andreas Wunsch - 10.07.2015

Zustieg vom Gletscher war problemlos zu dieser Jahreszeit. Oben war vom Gewitter vom Vortag einiger gefrorener Hagel auf Bändern und ganz vereinzelt und damit besonders tückisch Wassereis.

Vom Podest heikler Start in unzuverlässigstem Granit (Wir hatten die linke Variante gemacht oder waren noch weiter links davon über eine links hochziehende steile grasige und sandige Rampe - nicht empfehlenswert). Gut wenn man weiss, es kommen bald Seillängen eine schöner als die andere.

Wir haben über eine Stunde für die ersten zwei SL gebraucht und sind den Rest dann in 4:30 h zum Gipfel hoch. Also nicht verzeifeln, wenn der Start zäh ist.

Das Topo von Topoguide ist spitze, Man kann aber einfach auch die schönsten Risse, Verschneidungen und Platten im oberen Teil hoch. Wichtig ist die Querung um die Kante in die V+ Verschneidung zu finden (siehe Tourenbericht und Bild bei Rocksports.de).

Wir haben den Rückweg bis zum Auto noch am gleichen Tag gemacht. Als Gelegenheitskletterer ist damit ein ordentlicher Muskelkater garantiert.

Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten und nicht am nächsten Tag früh in München sein müssten, hätten wir das sicher nicht durchgezogen.

 



Niko Özdemir - 10.07.2015

Zustieg von Parkplatz Laret: ca. 1,5 h bis zur Biwakstelle (ca. 150 Hm von der Hütte).

Zustieg von der Biwakstelle bis zum Einstieg: ca. 2 h

Kletterzeit: 5,5 h bis zum Gipfel (in 5 bis 8 h gut machbar). Wir haben sehr viele Seillängen am laufenden Seil geklettert. Danke Andreas!

Abstieg (ewig langer nicht endender Hatsch,.....). Wir haben ca. 8 h gebraucht (mit einigen Pausen)

Route:

Die ersten vier Seillängen sind sehr bröselig und brüchig (wir waren wohl im linken Einstieg (siehe Topoguide; sehr gutes Topo). Diese kosten Zeit (gut investiert) und Nerven. Am Einstig kurze Passage (ca. 4 m) sehr unangenehme Mixedkletterei. Danach viele, viele schöne Seillängen. Die Route verlangt recht viel Erfahrung: der Schwierigkeitsgrad ist zwar moderat, aber mit dem Zustieg, die ersten 4 Seillängen und der recht anspruchsvolle sehr lange Abstieg machen die Tour zu einem ernst zu nehmenden Unternehmen.

Absicherung: siehe Topoguide, Beschreibung passt. Wir hatten Camalots von 0,3 bis 2 und drei Keile dabei. Einen dreier Camalot kann man mitnehmen.



David Bruder - 06.2018

Vom Anspruch deutlich höher wie die Cassin gegenüber, soviel könnte ich bestätigen...aber:

schad, dass das Tal grad gesperrt ist. oder sind das nur die Wanderwege? auf jeden fall wirds wohl ernst genommen...man würde keine sau treffen. die zufahrt würde bei der ersten brücke enden (die fehlt seit dem Bergsturz), bis hier hin wäre man in 20-30 min dem rad. recht aufwärts erst auf pfad und dann gamspfaden (vorbei an den resten einer untergegenenen zivilisation...oder doch nur ruinen eines aufgegebenen weilers mitten im wald?) käme man in das fussbett oberhalb der schlucht (seilinstallation..zur überwachung?). hier müsste man sich den weg bis teilweise knapp oder nicht ganz dem bergsturz entronnenen zur alm suchen, und vll ein paar gedanken an die 8 Opfer des bergsturzes 2017 verwenden...also: nach ca. 1,5 h wäre man da, wo man füher in 10min vom auto war - auf dem weg zur hütte. ach ja: auf die andere fussseite queren lohnet die mühe nicht: die Fahrstrasse fehlet teilweise. die tour selbst ist ja ausreichend beschrieben, warum gerade ich die (überall beschriebene) querung links um kante nicht gefunden haben würde?? dafür dann pausemäßig eine schwere, grasige Verschneidung (35m, 2H, frei sehr hart 5+ bzw. A0 geht kaum - Riss zu grasig/mosig, H&H zur besseren absicherung günstig) und einen anspruchsvollen Riss (H, ca. 40m, auch hart 6-, besser nachsicherbar)? so käme man wohl auch auf das Band...wo es dann vermutlich auch diverse Varianten gäbe, aber mehr H und immer wieder Stände. ach ja: der original einstig wär um diese jahreseit problemlos erreichbar, dafür flüssig und/oder eisig,  man könnte deshalb ca. 100m tiefer los - das Gelände ist hier aber auch nicht günstig, letzendlich käme man recht aufwärts queren ca. 30m oberhalb des orig. einstigs wieder auf die Route (wenige H könnte man finden). wären dann 6h klettern, und noch gute 30min z.G. unterwegs gewesen...abstieg über 2h käme dazu. Die gianetti hat seit paar tagen offen: da bekäme man neben hochgezogenen augenbrauem (\"gaiser-lehmann gesperrt\") ein großes bier (0,66l!), lecker pasta und ein gemütliches bett. nachdem wir die route schon nicht gefunden hätten, sind wir auch gleich noch über dern falschen \"pass\" (ja, das ist jetzt nicht verboten)...naja, eigentlich nur ne scharte im gratkamm, ca. 1km nördlich ... recht spannend!...egal, nach über 8h wärs vorbei und das auto erreicht. ach ja: man könnte erstaunt feststellen, wie sich innerhalb weniger monate die Natur die tiptop wanderweg \"renaturiert\" ... viel spass euch mit dem konjunktiv...





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