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Im extremen Fels

Informationen zu "Sciora di Fuori Nordwestkante /3te Aufl. Nr. 26"

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Sepp Gwiggner - 08.07.1972

Sciora di Fuori Nordwestkante

08. 07. 1972 noch mit schweren Lederschuhen.

07. 07. 2007 Wiederholung nach 35 Jahren - mit Dir. Einstieg und Direkt Variante im Mittelteil.



Olaf Reeder - 15.07.2007
mit Direktvariante



Roli Striemitzer - 05.08.2004



Andreas Wunsch - 09.08.2012

Der Bohrhaken für den Einstieg der Direktvariante befindet sich für meinen Geschack weiter rechts als im Topoguide beschrieben. Bei uns war er 7 m oberhalb des Rest-Schneefeldes.

Die Passage im Abstieg wo es auf der Westseite der Scioretta hochgeht, hat uns Rätsel aufgegeben. Nach dem Block mit der alten Schlingeaus einem Seilstück sind wir zweimal in alpines Rustikalgelände geraten.

Das Geheimnis hat sich dann 2 Monate später gelüftet als mir der Ralf erzählte sie hätten auch die Fuorikante gemacht, wobei die Wirtin sie gewarnt hätte wegen Felsausbruch an der Scioretta, \"Es sei aber im August schon eine Seilschaft durch\" - wie wahr...

 

Daher eine kurze Beschreibung dieser Stelle (Es gibt sicher auch andere Möglichkeiten):

- von dem Block mit der Schlinge ca. 50m nach unten abseilen,

- ca. 50-80 m die Wand auf dem grauen Sand/Schutt Richtung Norden queren bis man links etwas unterhalb eine Grüne Abseilschlinge sieht. Das Abseilen von dort sah aber nicht empfehlenswert aus)

- dort um ein Eck und über Verschneidungen (besser sichern) im IVer Gelände 2 SL zur nördlichen Gipfelschulter der Scioretta hoch und dann auf der Ostseite der Scioretta wie im Führer beschrieben Nordostwärts weiter absteigen.



Niko Özdemir - 9.8.2012

Ich war ca. eine Woche später wieder dort  und das Schneefeld war nahezu weg!

Vom Parkplatz braucht man knapp 2h bis zum Einstieg. Eine schöne Plaisir-Tour im wunderschönen Bergell!



Markus Pleyer - 17.09.1991

In Erinnrung geblieben ist mir neben der eindrücklichen Exposition der Abstieg. Die Abseilerei durch die von losen Trümmern, großen absturzbereiten, mit messerscharfen Kanten und Blöcken gefüllte steile Schlucht war Arenalin pur. Also volle Konzentration. Darauf achten, dass nicht mehrere Seilschaften gleichzeitig im Abstieg sind!



David Bruder - 2.9.2016

die ersten 7sl des direkteinstiegs...kann man schon machen, halt irgend wie nicht pause-like. die verschneidung in sl 9-11 schon eher! die hakenleiter wolle mann natürlich frei gehen...wobei ein voller chalkbag mir doch sehr lieb war...mistiges kleinzeuch!...kleiner ausgleich für die bequemen schuhe. da das topo noch auf der hütte lag (also das von dieser kante, eine andere kante war schon dabei.-) sind wir na klar den alten abstieg runter...gutes schottertraining, und die seile habens auch überlebt. 2.5h 



Flo Hübschenberger - 16.7.2017

Via Diretta Integrale + weitere Direktvarianten bis Gipfel. Zurück mittels Scioretta-Überschreitung und Abseilen über die Via Noemi (50m Einfachseil + Abseil-Hilfsseil 50m). Noch ein brutalo-Bergell-Abstieg bei dem man am Gipfel wirklich erst die Hälfte der Tour hinter sich hat.

Einen Sonnenbrand bekommt man dafür aber nicht. Die Sonne zeigt sich auch Anfang Juli erst in den letzten Gratseillängen.

Ich kann nur an alle Rotpunktler appellieren hier ehrlich zu bleiben. Es handelt sich in der Schlüsselseillänge um griffarme Reibungskletterei wobei sehr viele Haken aller Qualitäten vorzufinden sind, die leider auch manchmal im/am einzig möglichen Griff stecken. Durch Überlegen eines Fingers oder Abklemmen oberhalb eines Hakens belastet man diese und ist nicht mehr frei unterwegs. Ich kam mehrmals in die Versuchung, aber nein! Lieber rauspurzeln als pseudo-Rotpunkt. Es geht ohne all diese Haken-nahen-Griffchen, ist halt nochmal etwas gewagter. Voll im Vertrauen, der Kletterpatschen hebt scho!

Im benachbarten Val di Mello wäre es nicht schwerer als 7- bewertet. Die Plattenfetischisten dort sind aber auch nicht ganz normal.





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