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Das Kultbuch geht in die dritte Auflage

Das Kultbuch "Im extremen Fels" liegt als Neuauflage vor. Die Fotos sind in klassischen schwarz/weiß gehalten. Die einfach gehaltenen Topos sind mit einer Rotpunktbewertung versehen, wobei einige froh sein werden,die Routen klassisch begehen zu können. Die Texte sind mit Aussagen und Erlebnissen der Klettergemeinschaft unterlegt, lassen die eigenen Erlebnisse lebendig werden und geben eine Vorfreude auf neue Erfahrungen "im extremen Fels".

 

Im extremen Fels - der Klassiker: Unter den Kletterern der extremeren, alpinen Richtung, galt die Auswahl der 100 Routen aus dem Buch “Im extremen Fels” lange Jahre als Basis für viele Bergfahrten.

Auch heute noch haben dieser Routen einen großen Zulauf.

Das Originalbuch ist nicht mehr verfügbar. Exemplare gibt es noch in Antiquariaten.

Leider sind nicht mehr alle Routen kletterbar (Petit Dru - Bonattipfeiler; Cima Su Alto NW-Wand (Livanos/Gabriel)), wobei es auch hier aktuellste Informationen gibt, die wir gerne mit allen Kletterfreunden teilen wollen.

So ist u.a. der Nordpfeiler der Sagwandspitze und die Gerade NO-Kante der Große Ochsenwand wieder begangen worden.

Auch historische Daten zur Aufbereitung wären sehr willkommen.

Die Angaben zu den Bewertungen und zur Absicherung werden ergänzt, wenn Informationen vorliegen.

 

Die Anzahl der Touren:

 

Bezüglich der Anzahl der Touren aus den verschiedenen Auflagen gibt es der kompetenten Recherche von Sepp Gwiggner kaum mehr etwas hinzuzufügen:

 

Bisher gab es in der 1. und 2. Auflage zusammengerechnet 106 verschiedene Routen.

 

Bei der Nr. 41 der 1. Auflage (Große Ochsenwand) war die Gerade Nordostwand im Buch.

Bei der 2. Auflage gab man dann aber der Nordostkante den Vorzug.

Bei der 3. Auflag kommt aber wieder die Gerade Nordostwand zum Zug, also eigentlich nichts Neues zum zählen.

 

Ähnlich verhält es sich bei der Nr. 67 (Marmolata di Rocca)

Bei der 1. Auflage war die "Vinatzer" mit Originalausstieg im Buch,

bei der 2. Auflage gab man dann der "Gogna" den Vorzug,

bei der 3. Auflage kommt aber wieder die "Vinatzer" ins Buch, allerdings mit dem Meßnerausstieg als Fortsetzung ab großem Band,

Somit haben wir mit dieser 400 Meter hohe Austiegsvariante die 107. Pause Tour

 

Die "Amerikanische Direkte" an der Petit Dru wär dann die 108,

der Mittelpfeiler am Heiligkreuzkofel die 109,

die "Gloria Patri" am Hochkönig die 110,

die "Schreck Heel" an der Freispitze die 111,

der "Rädlergrat" die 112,

und die "Casarotto Radin" am Spizu di Lagunaz die 113 Tour.

 

Zum Schluss ergab sich noch die Routenkombination "Schweizerweg

und O sole mio" als 114te Tour.

 

PS: Die versprochene Aufteilung der Topplisten in die verschiedenen Auflagen ist immer

noch offen.

 

Es ist vollbracht: Josef Gwiggner hat als Erster alle 100 (114) Pausetouren

geklettert! Eine Leistung, die man nicht hoch genug einschätzen kann.

 

2013/2014: Besonders aktiv sind derzeit Sebastian Posch und Roli Striemitzer mit 10 bzw. 7 extremen Fels Touren im verregneten Sommer 2014. In 2013 war Tobias Bailer mit 20 Touren äußerst aktiv.

 

Gratulation an David Bruder, der die magische 100er Marke geknackt hat. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Joachim Schneider sich mit 104 Touren mittlerweile auf den 2ten Platz geschoben hat.

Schön ist es, dass die Pause Klassiker auch den ein oder anderen starken jungen Alpinisten ansprechen. Stellvertretend erwähnenswert wegen seiner sehenswerten Website und den guten Berichten ist hier Daniel Mohler. Berichte zu einzelnen Touren haben wir verlinkt.

 

David hat eine weiteren Meilenstein in der Begehungshistorie von Routen aus dem "extremen Fels" hinzugefügt: Frei nach dem Motto "schauen wir mal wie viele Extreme Fels Touren wir an einem Tag klettern können". Wegen der Routendichte bietet sich der Wilde Kaiser für so eine Herausforderung an.

Hier der Bericht von David (mit Sparringspartner Philipp):

Material: 40m Einfachseil, 7x 120cm, 15x 60cm, 5x 30cm, 5x T-blocks, friends #0.5 und #1, 5 Keile, viele viele Karabiner

Details:

1. Einstieg in die Dülfer am Totenkirchl um 4:30, Gipfel 6:55, Abstieg zur Steinernen Rinne, Frühstückspause.

2. 8:40 Einstieg am Beginn der Schwierigkeiten der Schüle-Haslacher am Predigtstuhl. Gipfel 10:10. Abstieg, zweites Frühstück.

3. Einstieg 11:15 in Südostverschneidung der Fleischbank, Gipfel etwa 13:30; Abstieg über Heroldweg, Material einsammeln und Mittagspause. Scheisse heiß, die Füße schmerzen.

4. Einstieg gegen 14:45 Uhr in Dülfer, Fleischbank. Zum Glück Schatten. Irgendwann um 16:30 am Gipfel, Abstieg und über ich - kann - den - Scheiß - Gegenanstieg - nicht - mehr - sehen Heroldweg. Um 17 Uhr Wellness-Pause, nackte Füsse im Schnee, Motivationhalbe, schlemmen was der Rucksack noch hergibt, incl. Ibu....

5. Gegen 18 Uhr aufgerafft und zur Göttner, vordere Karlspitze gequert. Quergang verpasst, gerade ausgestiegen, schwer&anhalten steiler klassische Riss, am Austiegskamin rausgekommen...statt die letzte, leichte Seillänge zum Gipfel zu klettern: gleich abgeseilt.

6. gegen 19:30 Einstieg in den Lucke-Strobl-Riss, Bauernpredigtstuhl, incl. zusätzlich Friends #2, 0.75, 0.4, 0.3. Am Ausstieg gegen 21:00 kommen dann die Stirnlampen zum Einsatz.

Über den Rückmarsch zum Auto/Griesneralm/Philipp bzw. Regalm/David/Radl will keiner sprechen. 0:20 beim Stangelwirt: leider schon geschlossen.

Fazit:

1. Laut Führer über 70 SL, davon etwa die Hälfte in den anspruchsvollen Graden 5+ bis 7+ (meist steile, anhaltende Risskletterei, kaum Platten - Klassiker halt...)

2. Über 2000Hm Kletterei auf ca. 2400 Klettermeter (jaja, es wahr eher steil und grad rauf),

3. dazu etwa 600hm Zustiege bzw. Gegenanstiege im Abstieg;

4. Macht mit zurück ins Tal ca. 4000Hm Abstieg - das war das schlimmste 😜

5. Vier mir unbekannte Verhauer/Varianten gefunden 🤔

Erkenntnisse:

1. Es geht (noch ein bissel mehr?!)

2. Abstiege nerven und fressen relativ viel Zeit

3. Ins Topo schauen frisst Zeit, ein Verhauer gegebenfalls noch mehr...Qual der Wahl

4. Kaiser ist geil, Klassiker kletter auch...

 

 

 

 

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